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Das Ergebnis einer Vergleichsstudie homöopathischer Einzelmittel mit konventioneller Hormontherapie an der Uniklinik Heidelberg ergab einen deutlich höheren Prozentsatz der Baby-Take-Home-Rate (BTH) in der Homöopathiegruppe.
Eine Gruppe von 21 Frauen mit hormonell bedingter oder idiopathischer Sterilität wurde nach klassischer Repertorisation mit homöopathischen Einzelmitteln behandelt. Ihnen wurden 21 Frauen zugeordnet, die während desselben Zeitraums wegen der selben Art der Sterilität mit Hormonen behandelt worden waren. Beide Patientengruppen entsprachen sich in allen Kriterien, von denen bekannt war, dass sie die Schwangerschaftsprognose beeinflussen (Alter, Dauer des Kinderwunsches, Art der Sterilität, Uterus-, Tuben-, andrologischer Faktor, Bodymass-Index, Art der Zyklosstörung).
In beiden Gruppen traten 6 Schwangerschaften ein (28,5%). In der Homöopathie-Gruppe endeten alle Schwangerschaften mit einer Geburt, in der Hormongruppe lediglich 2, während 4 Patientinnen eine Fehlgeburt erlitten.
In der Homöopathie-Gruppe konnte bei 50% der Frauen eine Normalisierung der Hormonstörungen erreicht werden und bei 19% der Patientinnen eine Besserung verschiedener funktioneller Beschwerden. In der Hormongruppe traten keine Besserungen ein, ausserdem verschlechterte sich der Allgemeinzustand (u. a. Zysten, Überstimulation, Atemnot, Hitzewallungen, Libidoverlust bei 29% der Patientinnen).
Bei der Homöopathie-Gruppe (21 Frauen und sechs Schwangerschaften) ergab sich somit eine Baby-Take-Home-Rate (BTH) von 28,5%. In der Hormontherapie-Gruppe (21 Frauen und sechs Schwangerschaften, aber vier Fehlgeburten) betrug die BTH- Rate 9,5%.
Diese Studie stammt aus den 90-iger Jahren, neuere Studien liegen nicht vor.
Mehr unter: www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/pdf/klin_gerhard_tpk.pdf
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